Bounty Bay Browsergame Browsergame-Test

Die Bounty Bay ruft zur großen Fahrt
Wer sich für das Bounty Bay Browsergame aus dem Hause Frogster entscheidet, der muss erst einmal eine schwerwiegende Entscheidung treffen: Sieht man sich als Pirat, Händler oder Landarbeiter? Das Ziel aller drei Spielwege bleibt gleich: Es geht darum, so viel Reichtum wie möglich anzuhäufen. Die Wege sind jedoch verschieden. Piraten begeben sich auf Plünderungszug, Händler kaufen und verkaufen Waren, während Landarbeiter auf der sicheren Küste ihr Auskommen suchen. Das grundlegende Spielkonzept ist damit bereits umrissen: Piraten plündern, Händler müssen sich gegen Plünderungen verteidigen und Landarbeiter brauchen erst einmal einen Job, um das Gehalt anschließend in der nächsten Stadt gegen Bier zu tauschen. Obwohl nicht näher spezifiziert, dürfte all das in der Mitte des 18. Jahrhunderts stattfinden, als das berühmte britische Segelschiff, dem das Spiel sein Namen verdankt, auf den sieben Weltmeeren kreuzte.

Diese Elemente machen Bounty Bay zum Highlight
Die Macher haben sich bei Bounty Bay vor allem darum bemüht, den Fans einen optischen Leckerbissen zu servieren. Bounty Bay bietet mehr als 60 historisch gestaltete Städte mit für ein kostenloses Browsergame zum Teil beeindruckenden 3D-Grafiken. Die Schlachten bieten ähnliche optische Leckerbissen und machen deshalb umso mehr Freude. Die Versuchung, eine Stadt anzugreifen, nur um zu sehen, wie es aussieht, wenn man als Pirat seine Kräfte mit der Besatzungsmacht misst, ist groß.

Das hätte besser sein dürfen
Jedes Spiel muss auch mit Kritik leben, die subjektiv anders empfunden werden kann. Dies ist bei Bounty Bay nicht anders. So drückt das Spiel den Spieler stark in Richtung der Entscheidung „Pirat“, weil der Schwerpunkt auf den Schlachten und Plünderungen liegt. In den Städten kann man zwar mit den Menschen sprechen und geringfügig interagieren, doch dies geht in den anderen Rollenspielen bereit deutlich tiefer. Zudem fehlt das große Aufstiegs- bzw. Karriereziel. Als Landarbeiter kann man nicht beispielsweise zum Bürgermeister reifen. Hauptziel ist die Anhäufung von Reichtümern, was irgendwann etwas eintönig wird.

Fazit
Bounty Bay ist kein Spiel, mit dem man sich stundenlang am Stück beschäftigt. Doch für den gewissen Spaß zwischendurch ist das Spiel wie gemacht. Obwohl es im Detail mehr Tiefe vertragen hat, lautet das abschließende Urteil: Das Spielen bereit Freude.

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