Grepolis Browsergame

Die InnoGames GmbH hat ein neues Strategiespiel als Browsergame auf den Markt gebracht. Grepolis spielt im antiken Griechenland. Es geht darum, ein kleines Dorf zur mächtigsten Polis zu entwickeln. Das geschieht zum einen im Rahmen eines typischen Aufbauspiels: Städte bauen, Forschung betreiben, Armeen ausrüsten. Die besten Erfolge erzielt man allerdings, wenn man sich im Handel und beim Abschließen von Bündnissen taktisch geschickt verhält. Es gibt aber auch einige interessante Elemente, die das Grepolis Browsergame von anderen Strategiespielen unterscheiden: So ist man in allem was man tut von der Gunst der Götter abhängig, die sich durch den Bau von Tempeln gewogen stimmen muss. Man kann sich im Laufe des Spiels für verschiedene Götter entscheiden und sich ihre Fähigkeiten zunutze machen. Positiv im Vergleich zu anderen Browsergames fallen auch die gute Grafik und die logisch durchdachten Abläufe beim Bauen und Handeln ins Gewicht. Der Spieler kann zwischen vielen verschiedenen Gebäuden wählen, die alle wichtigen Funktionen erfüllen. Dabei ist das Spiel nicht überladen und der Ablauf bleibt zumeist logisch und nachvollziehbar.

Gameplay
Das Spielprinzip von Grepolis ist gut durchdacht. Die Abläufe beim Bauen, Handeln und Kämpfen sind stets logisch. Der Einstieg ist für alle, die schon mal ähnliche Strategiespiele gespielt haben, einfach. Alle anderen können ein gut aufgebautes Tutorial nutzen. Weil Grepolis noch ein recht neues Browsergame ist, tauchen hier und da noch kleine Fehler auf, die nach und nach behoben werden. Ein struktureller Fehler sind dagegen die Premium Vorteile für zahlende Nutzer. Sie sind zu umfangreich und greifen verfälschend in das Spielgeschehen ein. Die Bedienung der Menüs ist zumeist übersichtlich und selbsterklärend. Alle wichtigen Befehle werden von einer Konsole am linken oberen Bildschirmrand gesteuert. Zudem gibt es noch eine Übersicht über wichtige Parameter wie Rohstoffe und Soldaten. Gut gemacht ist die Stadtansicht. Man kann das Stadtwachstum gut verfolgen und beobachten wie die Gebäude immer größer und prunkvoller werden. Mit der Zeit werden durch Forschung immer mehr komplexere Gebäude verfügbar. Je mehr die Stadt wächst, desto mehr Ressourcen muss man heranschaffen, von denen es Stein, Holz und Nahrung gibt. Zum Bauen und Handeln sind Gebäude wie Hafen und Lagerhaus wichtig. Für die Verteidigung werden Stadtmauern und Kasernen benötigt. Das Aufbauen der eigenen Stadt ist nicht besonders komplex. Man muss lediglich genügend Minen zum Abbau der Rohstoffe bauen und für genug Lagerfläche sorgen. Schwieriger wird es schon, wenn man sich darum bemüht, sein Territorium zu erweitern und andere Städte zu unterwerfen. Eine interessante und spannende Besonderheit ist bei Grepolis das Eingreifen der Götter. Hat man sie auf seiner Seite, kann man ihre Fähigkeiten für sich nutzen. Ist das nicht der Fall, hat man ein Problem.

Spielprinzip und Atmosphäre
Der Spielablauf bei Grepolis ist logisch strukturiert. Da es nicht übermäßig viele Rohstoff- und Gebäudearten gibt, behält man stets die Übersicht und verliert sich nicht in unnötig komplexen Strukturen. Schließlich geht es bei Greoplis, sieht man einmal vom göttlichen Eingreifen ab, wie bei den meisten Strategiespielen um Bauen, Handeln, Forschen, Kämpfen. Daher war es eine gute Idee der Macher, das Gameplay nicht zu überfrachten. Dagegen hat man bei Grepolis viel Wert auf die Spielatmospähre gelegt, die durch eine gelungene Grafik unterstützt wird. Das gesamte Spiel erinnert wohl nicht zufällig an den alten PC-Klassiker Populous.

Grafik und Design
Die Grafik von Gepolis ist ansprechend und detailreich, insbesondere was die Gebäude angeht. Die Karten und Gelände sind dagegen eher monoton gestaltet. Insgesamt ist die Grafik für ein Browsergame überdurchschnittlich, bleibt aber unter den heutigen Möglichkeiten.

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